Haarlos – der Prototyp des idealen Menschen

November 25, 2010 at 11:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

Der liebe Gott hat viele Köpfe gemacht. Die, die nichts geworden sind, hat er vor Scham mit Haaren bedeckt. Vergleicht man diesen Spruch mit anderen, so muß man feststellen, daß dies keineswegs an den Haaren herbeigezogen ist. Schließlich ist bös raufen, wo kein Haar ist. Wie kann man sich also mit jemandem in Haaren liegen, der keine hat? Demnach sind also haarlose Menschen äußerst verträgliche und angenehme Zeitgenossen. Auch wenn man sie nur mit Haut und nicht mit Haaren lieben kann. Aber immerhin haben sie, da ansonsten kahl, sicherlich auch keine Haare auf den Zähnen und bei ihnen wird es niemandem gelingen, ein Haar in der Suppe zu finden. Der Lebensalltag mit einem kahlen Partner ist keine haarige Angelegenheit. In schwierigen Situationen bleiben sie ruhig und ausgeglichen, denn ihnen stehen nicht die Haare zu Berge und wenn es einmal Ärger gibt, werden sie sich nicht gleich die Haare raufen. Schließlich betreiben sie niemals Haarspalterei.

Der Volksmund sagt: Auch ein Haar hat seinen Schatten!“ Stehen haarlose Menschen somit auf der Sonnenseite des Lebens? Zweifellos, wenn man den Sprichwörtern Glauben schenken darf. Denn Haare und Schaden wachsen alle Tage. Bleiben die Haare aus, so brauchen wir auch nicht mit Schaden zu rechnen. Logischerweise gehört der Kahle zu den glücklichen Lebewesen auf diesem Planeten. Zumindest gehören sie zu den intelligentesten, denn nur wer lange Haare hat, besitzt auch einen kurzen Verstand.

Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden, um sich neuen Dingen zu öffnen. Wer jedoch nichts mehr besitzt, was abzuschneiden wäre, hängt nicht mehr dem Vergangenen nach.

Und wenn es wirklich mal brenzlig wird, sind haarlose Menschen natürlich vor Angriffen von außen geschützt. In Diskussionen müssen sie keine Haare lassen. Auch wird ihnen niemand ein Haar krümmen können. Doch die anderen, die mit dem haarigen Gespinst auf dem Haupte kommen sicherlich früher oder später nicht ungeschoren davon. An ihnen wird man kein gutes Haar lassen und schließlich werden auch sie eines Tages Haare lassen müssen.

Ein Mensch ohne Haare ist demnach der Prototyp des idealen Menschen der Zukunft. Oder zweifeln Sie etwa noch daran?

Wer seine Freiheit darin sieht, das Leben nach freiem Willen und mit Selbstbewußtsein zu gestalten, kennt keine Angst davor, sein Freiheitssymbol Haar zu verlieren.

Wie Sie sehen, relativieren sich die Dinge stets, sobald man die Betrachtungsweise ändert. Aus dem richtigen Blickwinkel läßt sich sogar dem Haarausfall etwas Positives abgewinnen.

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Jenny Latz

Jenny Latz

Haircoach, Autorin und Schönheitsexpertin

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