Alopecia areata stellt vor neue Herausforderungen

Juli 17, 2012 at 2:23 pm 24 Kommentare

Auszug aus der Autobiografie „Das Glück beginnt im Kopf“ von Jenny Latz:

Der Haarausfall prägte mein Leben. Mein Freundes- und Bekanntenkreis änderte sich grundlegend. Bald stellte ich fest, dass ich von den „Exoten“ unserer Gesellschaft eher akzeptiert wurde als von den sogenannten Normalbürgern. Am schwierigsten war für mich als junge Frau ohne Haare die Partnersuche. Auch meine Familie hatte größte Schwierigkeiten, mit dem Verlust meiner Haare umzugehen. So war ich innerhalb kürzester Zeit mit völlig neuen, mir unbekannten Hindernissen konfrontiert. Jeden Morgen musste ich mir die Augenbrauen anschminken und vor jedem Verlassen meiner Wohnung darauf achten, dass ich eine Kopfbedeckung trug, egal welche Temperaturen draußen herrschten. Es gab niemanden, der mir mit Erfahrungen und Rat Hilfestellung leisten konnte. Der Beginn des Berufslebens als Lehrerin stellte mich vor neue Probleme. Die ständige Angst, vor die Klasse treten zu müssen, verursachte Alpträume. Perücken konnten meine verlorene Haarpracht nicht ersetzen. Ich versteckte meine Kahlheit unter Tüchern, wurde von Schülern deswegen gehänselt. Schließlich führte mich mein Lebensweg sogar nach Afrika, wo ich bei den Voodoo-Leuten Hilfe suchte.

Was für dubiose Therapien habt Ihr versucht?
Welche Herausforderungen gab es in Eurem Leben?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

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Woher kommen die Adressen auf der Homepage von Jenny Latz? Jenny Latz auf der Dermatologischen Fortbildungswoche in München

24 Kommentare Add your own

  • 1. Ari  |  Juli 17, 2012 um 3:40 pm

    Heute habe ich die Frau bei der Krankenkasse durch mein Telefon gezogen.
    Der Antrag auf Permanent Make up (1500)wurde abgelehnt. Es sei eine Kosmetische Sache.
    Hallo ich bin eine junge Frau,habe weder Wimpern,Augenbraun und eine Glatze …was wollen die mir damit sagen??Auch den Perücken Zuschuss von 400€ bei einer 1500€ Perücke ist einfach lächerlich….

    Antwort
  • 2. haircoaching  |  Juli 17, 2012 um 4:37 pm

    Da ist IMMER kämpfen angesagt! Aber der Zuschuss für die Perücke ist eigentlich schon sehr gut und viel mehr als viele andere bekommen.

    Antwort
  • 3. Iska  |  Juli 17, 2012 um 6:39 pm

    Hatte schon als 7 jähriges Kind Alopecia Areata. War zwar eine harte Zeit, kam mir vor wie E.T vom anderen Stern. Meine Eltern sind mit mir bei Wunderheilern gewesen. Meine Ma hatte dabei mehr Angst wie ich. War in Münster ein Versuchskaninchen.Lief jedoch die meiste Zeit mit Glatze herum, eine Perücke kam da nicht für mich in Frage. Wurde in der Schule verspottet und doch wußte ich innerlich,daß in mir was Besonderes steckt. Wahrscheinlich wollte ich auch nicht „normal“ sein. Im Teeni Alter wuchsen langsam uns spärlich meine Haare wieder, was den Haarwuchs auslöste, daß weiß wahrscheinlich nur der liebe Gott. Trotzdem lernte ich mich nicht so zu lieben und zu schätzen wie ich bin. Wahrscheinlich auch der Grund weswegen meine Haare mit 31 Jahren erneut restlos ausfiel. Versuchte es mit Kobra Gift (Schlangengift direkt aus Ägypten, steckte meinen ganzen Kopf in Brennnesselhaufen, massierte mir die Kopfhaut mit Eigenurin, wollte diese Hammermedikamente nicht nehmen. Mittlerweile weiß ich mein Glück liegt nicht an den Haaren. Auf der Arbeit trage ich eine Perücke, bin dort auch schon mit Tuch aufgetaucht. Eine demente Bewohnerin droht mir immer wieder wenn sie verärgert ist mir die Haare auszuziehen. Bisher noch nicht geschehen, habe mir jedoch schon vorgestellt wie sie dabei meine Perücke in der Hand dabei hält und dumm aus der Wäsche guckt. Ich sehe das gelassen, nur weil ich keine Haare habe, bin ich kein schlechterer Mensch. Sehe es lieber mit Humor.

    Antwort
    • 4. haircoaching  |  Juli 18, 2012 um 4:31 pm

      @Iska
      Ich habe mal eine Geschichte von einer jungen Frau gehört, die im Urlaub in Italien von zwei Männern überfallen und sexuell belästigt wurde.
      Sie hat sich in ihrer Not die Perücke vom Kopf gerissen. Die Typen sind schreiend davongerannt. So erschrocken waren sie.
      So kann unser Haarausfall auch seine Vorteile haben… 🙂

      Antwort
      • 5. Ingrid Zirpel  |  Mai 15, 2013 um 4:07 am

        Ich hab das gestern auch praktiziert. Mich verfolgte ein dubioser Typ längere Zeit. Als ich durch eine finstere, von Mauern umgebene Anhöhe mit Treppenaufgang musste, nahm ich die Kappe vom Kopf und drehte mich halb zu meinem Verfolger um. Er beschleunigte seinen Schritt und überholte mich, ein paar Sekunden später war er verschwunden 🙂

  • 6. Stella  |  Juli 18, 2012 um 10:17 am

    Hallo, willkommen im Club auch wenn das sehr sarkastisch klingt. Ich lebe seit 12 Jahren mit diesem Thema. Es ist echt nicht einfach. Es gibt immer noch so viel Ignoranz und Intolleranz auf diesem Gebiet. Wenn ich fragen darf, wo wohnst Du? Ich wohne in Berlin und habe jetzt endlich jemanden kennengelernt, die sich wirklich nur auf die medizinische Richtung spezialisiert hat. Wenn Du möchtest, gebe ich Dir gerne die Kontaktdaten. Was allerdings nicht ausbleibt, sind die imensen Kosten die man jährlich hat. Ich habe gelernt mit dieser Sache songut wie möglich zu leben. Halte Dir vor Augen es gibt noch schlimmere Schicksale auch wenn uns das nicht hilft, macht es doch Mut optimistisch zu sein. Melde Dich einfach wenn ich Dir helfen kann.

    Antwort
    • 7. haircoaching  |  Juli 18, 2012 um 4:28 pm

      @Stella
      Danke für Deinen Kommentar, liebe Stella. Aber das mit dem direkten Austausch ist hier im Blog nicht möglich. Das ist eher im Forum möglich.
      Hast Du auch schwierige Situationen erlebt?

      Antwort
    • 8. mouna  |  Dezember 18, 2012 um 7:55 pm

      Hallo Stella, ich hätte gern die Kontaktdaten von der Dame aus Berlin. Arbeitet sie auch mit den Krankenkassen zusammen? Lieben Gruß

      Mouna

      Antwort
  • 9. Birgit  |  August 13, 2012 um 6:13 pm

    Hallo ihr Lieben,
    vor ca 18 Jahren (ich bin nun 39), fing dieser Haarausfall am Oberkopf an. Ich konnte mir die Haare richtig vom Kopf nehmen- wie in einem Horrorfilm. Wusste nicht was da mit mir passiert, suchte ein KH auf und die untersuchten mich auf einen Pilz, der keiner war und schickten mich dann zu einem Hautarzt. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich bis auf die Wimpern keinerlei Haare mehr am Körper. Die Blicke der Menschen einfach nur grausam, als hätte man die ansteckenste Krankheit der Welt.
    Perücken und Tücher waren meine Begleiter. Die Krankenkasse hat sich nicht wirklich viel davon angetan, dass man sich mit einer Echthaarperücke wohler fühlt.
    Ich fuhr in den Urlaub und tat mir einfach die Ruhe an. Langsam aber stetig wuchsen die Haare wieder nach.
    Seit dem habe ich den Tick, mir immer und ewig in die Haare zu greifen, um zu sehen ob ich wieder irgendwelche Büschel in den Händen halte- ist wirklich zum Zwang geworden.
    Bis Dato leide ich an vereinzelten “ Kreisen“ mal größer mal kleiner am Hinterkopf.
    Je nach Seelischer Verfassung oder nicht so gut zu verkraftenden Erlebnissen und auch bei Stress, bekomme ich die Alopecia. Seit fast 2 Jahren sind diese „Kreise“ am Hinterkopf und wachsen kaum zu.
    Die Kopfhaut ist nicht vernarbt, das war eine positive Nachricht für mich. Ansonsten habe ich fast alles Natürliche versucht. Zink, Heilpraktiker, Urin, Ruhe,… doch meine Angstzustände, auch diesbezüglich und der Zwang in die Haare zu greifen und jedes einzelne zu zählen, machen mir manchmal den Garaus.

    Sende Euch allen ganz liebe Grüße.

    Antwort
    • 10. haircoaching  |  August 14, 2012 um 10:38 am

      Eine Anmerkung von mir:
      Bei Birgit handelt es sich um die Alopecia areata.

      Antwort
  • 11. nephtyis  |  August 14, 2012 um 7:56 am

    Hallo 🙂 Also ich wurde zu Beginn von meinem Hautarzt nicht ernst genommen, nun sind etliche Stellen auf meinem Kopf vernarbt(ich habe eine Muzinose und eine Autoimmunerkrankung wobei die Ärzte noch diskutieren ob es nun ein Lupus ist oder doch „nur“ ein Lichen ruber) Bisher habe ich allerdings im Familien und Bekanntenkreis nur superschöne Erfahrungen gemacht. Ich durfte schnell feststellen die Einzige die mit der aktuellen Situation ein Problem hatte, war/bin ich 😀 (bin 23) Gestern war die erste „seltsame“ Situation für mich: Ich trug ein dünnes Kopftuch (bei der Hitze verzichte ich auf Perücke), bin gerade sehr erkältet und kam von der Blutabnahme, hatte noch einen kleinen Verband dran- sah also wohl scheinbar bemitleidenswert aus. Als ich bei meiner Bank war die mich zuletzt mit wallendem Haar sah war die Beraterin völligst irritiert und schaute mich mit diesem Mitleidigen Blick an. Ebenfalls diese Reaktion als ich gestern in der Apotheke das Quensyl(welches mir hoffentlich helfen wird) abholte. Wie gesagt ansonsten kann ich bisher nur positives berichten, allerdings habe ich den Haarausfall erst seit April- ich sehe aber positiv in die Zukunft, denn solange ich mich schön finde, stört der Rest überhaupt nicht 😀

    Antwort
    • 12. haircoaching  |  August 14, 2012 um 10:39 am

      Gerade bei Lupus ist es wichtig, dass sich der Hautarzt WIRKLICH damit auskennt.

      Antwort
      • 13. Nephtyis  |  August 15, 2012 um 2:50 pm

        Ja das mit dem wirklich auskennen ist so eine Sache.Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir, war stationär in der Dermatologie usw aber so ganz sicher sagen will keiner was :/ Da ich noch diesen Monat umziehe- nach Mannheim werde ich mich nach einem neuen Dermatologen umsehen und somit eine zweite Meinung einholen. Liebe Grüße

  • 14. anonym  |  August 17, 2012 um 8:05 pm

    Hallo, tja Leute, so ist das Leben in Deutschland. ich bin 31, war verheiratet und hab fast 4 Jahre alt Kind. Ich hab Probleme mit meinen Haaren seit meiner Kindheit. In Deutschland bin ich seit ca. 15 Jaheren und seit ca. 1 Jahr hab gar nix, keine Haare nur etwas im Axelbereich. Bin eigentlich eine hübsche;schlanke Ledy aber seit ich noch dazu keine Wimpern und Augenbrauen habe, hasse ich mich. Aber ich mach alles mögliches um normal auszusehen, künstliche Wimpern, Schminke und Perücke. Klar, meine Nerven sind am Ende aber was soll ich? In Deutschland ist viel Stress und schlechtes Lüft, Atmosfhere, vielleicht deswegen?! vor allem Deutschland hat am meistens diese Probleme. Wenn ich nur wenigstenst Wimpern hätte?!! Wäre es mir leichter, sogar einen Mann zu finden. Wenn ich mir vorstelle, wenn er mich Nachts sieht..! kann man wirklich gar nichts tun???! Außer ins langen Urlaub zufahren? Ich kann einfach nicht mehr und ich werde mich nie in meinem Leben akzeptieren wie ich bin und, dass ist wohl mein Problem!

    Antwort
  • 15. Tamara  |  Dezember 4, 2012 um 7:18 pm

    Hallo Jenny Latz,
    Sie sind mein Vorbild!
    Bin seit 10 Jahren komplett Haarlos. Das erst Mal erkrankte ich mit 13 Jahren. Meine Haare vielen jedoch noch an der rechten und linken Schleffenseite aus und waren bin 2 Jahre später wieder nachgewachsen. Mit 30 Jahren bekam ich meine Tochter danach fielen mir alle Haare aus. Nach einer DCP-Behandlungen fielen sogar meine Augenbrauen und Wimpern aus. Ich habe schon einige Versuche unternommen und in dieser Zeit auch immer Perücke getragen. Anfang diesen Jahres habe ich aufgehört eine Perücke zu tragen. Ich trage nun Kopftücher, alle denken ich wäre Krebskrank, aber ich beschwichtige das immer in dem ich sage, dass ich ja nur diese Krankheit habe! Lebenslustig bin ich trotzdem und mir ist klar geworden, dass es noch viel wichtigere Dinge gibt als schön auszusehen. Ich würde gerne auch ein Haircoaching-Beraterin werden! Wie stelle ich das an? Gibt es eine spezielle Ausbildung dafür? Mein Ernährungsberater habe letztes Jahr im Fernstudium gemacht. Ursprünglich bin ich Bauzeichnerin, aber seit vielen Jahren nur noch im Büro im Bauwesen tätig.
    Würde mich sehr freuen von Ihnen zu Hören?
    Freundliche Grüße
    Tamara

    Antwort
    • 16. haircoaching  |  Dezember 5, 2012 um 2:13 pm

      Hallo Tamara,

      Danke für die Blumen! Ich freue mich sehr, wenn ich mit meiner Lebensgeschichte anderen Menschen einen Weg aufzeichnen konnte.
      Haircoaching-Beratung kann man nicht studieren. Ich habe dieses Konzept entwickelt. Wenn Sie Interesse haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter
      http://www.haircoaching.de/content/anfrage-e-mail
      Gerne schicke ich Ihnen dann unverbindlich die Unterlagen und Informationen zu.
      Liebe Grüße
      Jenny Latz

      Antwort
      • 17. Tamara  |  Januar 12, 2014 um 12:47 pm

        Hallo Jenny,
        schönes glückliches und gesundes neues Jahr 2014.
        Es ist nun ein ganzes Jahr vergangen, dass ich dir jetzt hier schreiben konnte. Habe meine Krankheit verdrängt, aber nicht verloren, bin immer noch ohne Haare.
        Würde mich sehr freuen, wenn ich Unterlagen über die Chance als Haircoach erhalten könnte.
        Meine e-mail xxx
        Vielen Dank im Voraus.
        Liebe Grüße
        Tamara

      • 18. haircoaching  |  Januar 13, 2014 um 3:40 pm

        Hallo Tamara,
        zu Ihrer eigenen Sicherheit haben wir Ihre Mailadresse aus Ihrem Kommentar gelöscht.
        Bitte wenden Sie sich unter folgendem Link direkt und vertraulich an mich:
        http://haircoaching.de/content/anfrage-e-mail
        Beste Grüße
        Jenny Latz

  • 19. Mandy Seidel  |  Januar 9, 2013 um 7:42 pm

    Hallo zusammen, ich leide seit 2005 an kreisrunden Haarausfall. Am Anfang waren nur paar Stellen betroffen, doch seit 2 Jahren habe ich eine totale Glatze. In der Zwischenzeit habe ich mich von meinen Partner getrennt. Ich trage eine Perücke, und habe totale Panik jemanden neues kennen zulernen. Viele Grüße Mandy

    Antwort
    • 20. haircoaching  |  Januar 10, 2013 um 12:07 pm

      Hi Mandy,
      danke für Deine Offenheit. Kennst Du schon die Tagebücher auf meiner Homepage?
      Teufelchen (Pseudonym) schreibt was dazu, wenn sie auch auf ihre ganz spezielle Weise mit dem Thema Männer umgeht.
      Lesen kannst Du das Tagebuch HIER>>>

      Antwort
  • 21. Bianca  |  Juni 6, 2013 um 10:03 am

    Liebe Jenny Latz,

    habe seit Mai letzten Jahres kreisrunden Haarausfall, natürlich suche auch Antworten, bzw. wie ich lerne damit umzugehen – das was ich bisher von Ihnen weiss, macht mich ein wenig optimistischer was meine Zukunft ohne Haare betrifft, würde aber soooogerne ihre Biographie lesen wollen. Leider ist sie weder im Internet noch sonst irgendwie zu bekommen – sie ist anscheinend vergriffen. Besteht die Möglichkeits – sie bei Ihnen käuflich zu erwerben? Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir helfen könnten.
    Liebe Grüsse Ihre Bianca

    Antwort
    • 22. haircoaching  |  Juni 6, 2013 um 1:45 pm

      Hallo, liebe Bianca,

      ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse an meiner Lebensgeschichte!
      Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Neuauflage im Selbstverlag als Jubiläumsauflage zu 10-jährigen Geburtstag von Haircoaching. Ich bitte nur noch um ein Kleinwenig Geduld. 😉 Sie haben zwei Möglichkeiten:
      Sie schicken mir jetzt schon eine Emailanfrage über das folgende Formular
      http://www.haircoaching.de/content/anfrage-e-mail
      und erhalten automatisch Nachricht per Newsletter von mir…
      oder Sie warten bis Ende nächster Woche. Dann werden wir ein Vorbestellungsformular für das Buch hochladen auf meiner Website.

      Sonnige Grüße
      Jenny

      Antwort
  • 23. Yasemin Aydin  |  März 27, 2014 um 12:06 pm

    Hallo Leute,

    ich weiss garnicht wo ich anfangen soll. Es geht hier nicht hauptsächlich um mich sondern um meine 3 kleinen Töchter (2,5 J., 1 J. + 1 J. Zwillinge). Angefangen hat es bei meiner großen Tochter als Sie 1 wahr. Wir waren erst mal überfordert und wussten nicht wieso, weshalb, warum so etwas passiert. Waren auch bei zahlreichen Ärtzen und immer wieder wurde uns gesagt das man bei so einem kleinen Kind nix machen kann. Sind sogar extra in die Türkei gereißt, weil wir von einer Ärtzin gehört haben, die sich mit der Krankheit auseinander setzt aber ohne Erfolg. Dann hat eine Hautärtzin entschieden meiner kleinen Kortison und kleinen mengen zu verabreichen. Sie hatte auch keine Haare mehr und Augenbrauen waren auch weg. Durch die Kortison therapie kamen die Augenbrauen und die Haare am Oberkopf. Seitlich sind die Haare sehr dünn und ich habe das Gefühl das die haare wieder ausfallen. Nach dem wir dann ein wenig Hoffnung bekamen, ging es los meiner 2 ten kleinen Tochter (1 Zwilling). Mitlerweilen hat sie überhaupt keine Haare mehr + Augenbraun + Wimpern. Da wir ja ein wenig Vorefahrung durch die große Tochter haben, waren wir ein zweites mal zerstört. Und es hörte nicht auf. Vor ca. 3 Wochen hat es bei der 3 ten Tochter (2 Zwilling) auch angefangen und ich weiss wirklich nicht mehr was ich machen soll. Als Mutter ist man da einfach so hilflos. Möchte meinen Töchtern so gerne helfen aber sinnlos. Die Frage: Die sind doch noch so klein, wie kann das sein? Macht mich einfach jeden Tag fertig. Ich und mein Mann sind mittlerweilen überfragt. Lesen jeden Tag so viel Zeug und sind am Ende genauso Schlau wie vorher. Hoffe das es endlich vorbei ist und wir auch wenn nicht, lernen müssen, damit umzugehen…

    LG Yasemin aus Nürnberg

    Antwort
    • 24. haircoaching  |  März 27, 2014 um 12:49 pm

      Hallo Yasemin,
      was Sie erleben mit der alopecia areata ist in der Tat eine äußerst schwierige Situation für Sie und Ihren Mann.
      Die Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung, die seit Jahrhunderten bekannt ist. Sie ist ursächlich nicht heilbar und bei so kleinen Kindern bestehen kaum Therapiemöglichkeiten, die keine langfristigen Risiken mit sich bringen.
      Sie werden „das Rad“ nicht neu erfinden können und letztlich die Alopecia areata akzeptieren müssen.
      Dabei würde ich Sie gerne unterstützen!
      Über den folgenden Link können Sie eine Kontaktanfrage starten.
      http://www.haircoaching.de/content/kontaktsuche
      Ich suche dann passende Kontakt für Sie in meiner Datenbank und schreibe diese an.
      Auch werde ich Ihren Hilferuf als neuen Artikel in meinem Blog einstellen, damit andere Eltern betroffener Kinder Ihnen antworten können.
      Sie sind jedenfalls nicht allein!!!
      Danke für Ihr Vertrauen in mich!
      Liebe Grüße an die ganze Familie
      Jenny Latz

      Antwort

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Jenny Latz

Jenny Latz

Haircoach, Autorin und Schönheitsexpertin

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