Wochenendseminar für Frauen mit Haarausfall

Das „Ich-tu-mir-gut-Wochenende“ in einem der schönsten Hotels am Niederrhein

Haarausfall belastet die Psyche, schränkt im Alltags­leben ein und kann zum Verlust von Lebensfreude führen. Es braucht eine gestärkte Persönlichkeit, ein großes Verhaltensrepertoire im Alltag und ein gesun­des Selbstwertgefühl, um trotz Haarausfall psychisch gesund zu bleiben und Alltagssituationen zu meistern.

Das abwechslungsreich gestaltete Wochenend-Seminar bietet in exklusiver Wohlfühlatmosphäre Raum und Unterstützung zur Erarbeitung von inspirierenden Tipps für den Alltag, beim Austausch mit anderen Frauen, für Selbstreflexion und praktische Übungen.

Zwei Tage lang geht es nur um dich!
Es wird dein Leben bereichern und – wenn du möchtest – auch langfristig positiv verändern!

Freitag,               24.05.2019 – individuelle Anreise und Kennenlernen in netter Runde
Samstag,            25.05.2019 – Seminarveranstaltung
Sonntag,            26.05.2019 – Abschlussgespräch und individuelle Abreise

Ort: Wellings Parkhotel – bei Familie Welling Kamp-Lintfort

Anmeldefrist: Montag, der 18. März 2019

Das Seminar richtet sich an Frauen, die sich durch ihren Haarausfall in ihrem Alltagsleben eingeschränkt fühlen und durch Veränderung zu neuer Freiheit gelangen möchten. Um welchen Haarausfall es sich handelt und wie stark er ist, spielt keine Rolle. Die Inhalte des Seminars werden indivi­duell auf die Wünsche der angemeldeten Teilnehmerinnen zugeschnitten.
Wenn du nicht sicher bist, ob die Teilnahme für dich geeig­net ist, sprich mich einfach an unter diesem Link: Seminaranfrage.

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Patientenbericht zu Ruxolitinib bei Alopecia areata

Dieser Artikel stellt keine Behandlungsempfehlung dar. Es handelt sich lediglich um einen Einzelfallbericht. Für eine Diagnose oder Therapie wende dich bitte an den behandelnden Arzt.


Anfang 2019 meldete sich eine Patientin, ich will sie hier einfach Sonja nennen, zur telefonischen Beratung bei mir, die die übliche Arztodyssee hinter sich hatte, ohne eine klare Diagnose, um welche Form von Haarausfall es sich bei ihr handeln könnte.

„Ich habe seit ca. 3 Monaten Haarausfall. Es sind ca . 150 Haare bei jedem Kämmen und ca. 1000 Haare beim Waschen. Ich trage meine Haare kinnlang und habe aktuell im Nackenbereich rund herum einen kahlen Streifen, an den Schläfen bin ich auch sehr kahl ( damit meine ich wirklich kahl, da wächst kein einziges Haar.) Der Rest meiner Haare ist sehr dünn geworden und man sieht überall die Kopfhaut durch. Mit viel Glück kann ich aktuell durch mein Deckhaar , das noch am wenigsten betroffen ist, den Rest noch etwas kaschieren. Ich vermute aber dass das kürzester Zeit nicht mehr möglich sein wird. Ich hatte sehr dickes und schönes Haar, und ich denke ich habe bis jetzt 2/3 davon verloren. Ich habe das Gefühl ,dass mir niemand helfen kann, und ich weiß nicht, was ich aktuell noch unternehmen kann. Ich hoffe sie haben vielleicht noch einen Tipp für mich bzw. können mir Ihre Einschätzung sagen.“

Schon die Beschreibung der schlangenförmigen kahlen Stelle im Nacken ließ auf die Alopecia areata schließen. Der diffuse Befund konnte auf eine Alopecia areata diffusa hindeuten. Ich empfahl ihr bei unserem Gespräch, eine Biopsie machen zu lassen.
Ferner litt Sonja an einer weiteren Autoimmunkrankheit, der Myelofibrose, einer seltenen und chronischen Erkrankung des Knochenmarks, bei der das blutbildende Knochenmarksgewebe durch Bindegewebe ersetzt wird. Hiermit befand sie sich bereits in Behandlung bei einem Hämatologen, der sie in Kürze mit Ruxolitinib behandeln wollte.

Da Sonja von ersten kleinen Erfolgen mit Ruxolitinib bei der Alopecia areata auch auf meiner Homepage gelesen hatte, wollte sie mir weiter berichten. Denn ich fand, das könnte auch andere Patient/Innen mit Alopecia areata interessieren. Also schlug ich ihr vor, ihre Geschichte und ihren Bericht in meinem Blog für alle zugänglich zu machen.

Einen Monat später erhielt ich eine weitere Mail von Sonja:

„Ich wollte mich auch nochmal für das nette und hilfreiche Gespräch mit dir bedanken. Zudem wollte ich dir noch ein kleines Update geben, was bisher noch bei mir geschehen ist.
Zunächst war ich kurz nach unserem Gespräch bei meiner niedergelassenen Hautärztin, sie hat auch den Verdacht, dass es sich um eine Alopecia areata handelt, und hat mir zur Diagnosesicherung eine Biopsie entnommen.
Das Ergebnis steht leider noch aus. Sie meinte aber auch dass es für den Ophiasis Typ zu diffus ist und die Stellen nicht ganz kahl sind, sondern immer noch einzelne Haare dazwischen sind. Wobei meine beiden Seiten über den Ohren hoch zum Mittelscheitel schon sehr ausgedünnt sind und auch mein Hinterkopf immer kahler wird.
Auf jeden Fall war ich bei meinem Hämatologen und der hat mir jetzt aufgrund meiner Myelofibrose das Medikament Ruxolitinib verordnet. Das nehme ich jetzt seit 4 Tagen. Bin mal gespannt. Ich werde dich auf jeden Fall auf dem laufenden halten wie es bei mir weitergeht.“

Die Biopsie ergab tatsächlich eine Alopecia areata. Und Sonja hat mir nun versprochen, uns über die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag auf dem laufenden zu halten, ob sich unter Ruxolitinib gegen die Myelofibrose auch Veränderungen der Alopecia areata zeigen.

Kühlkappe verhindert Haarausfall bei Chemotherapie

Der zeitige Frühling führt dazu, dass man nun auch die Nachbarn wieder häufiger auf der Straße trifft.
Kürzlich traf ich eine Nachbarin wieder, die ich einige Zeit nicht gesehen hatte und wie es sich so ergibt, fragte ich natürlich: Wie geht es dir?
Wieder besser! war die Antwort. Ich hatte Brustkrebs und musste eine Chemo machen! Nachdem ich den ersten Schock über diese Nachricht überwunden hatte, kam mir sofort die Nebenwirkung Haarausfall in den Sinn.
Sind deine Haare schon wieder gewachsen, fragte ich, da meine Nachbarin von Haarlänge und Frisur her eigentlich unverändert aussah.
Und sie berichtete mir, dass bei ihr die viel gepriesene Kühlkappe zum Einsatz gekommen sei. Natürlich war ich gleich interessiert, um für euch mal einen direkten Erfahrungsbericht einzufangen. Und in der Tat, die Kühlkappe hatte eine hervorragende Wirkung gezeigt. Nur am Oberkopf seien die Haare ein wenig dünner geworden. Aber grundsätzlich hatte meine Nachbarin keinen Haarausfall gehabt und musste somit auch keine Perücke tragen.
Die Kühlung der Kopfhaut wurde vor und nach jeder Chemotherapie durchgeführt, was natürlich zu längeren Aufenthalten in der Klinik führt. Aber das nahm meine Nachbarin gerne in Kauf, um ihre Haare zu behalten.
Ein wenig unangenehm sei das Gefühl der Enge am Kopf und ein Prickeln der Kopfhaut gewesen.
Vielleicht liest ja die eine oder andere Frau diesen Artikel und kann einen Kommentar zu ihren Erfahrungen mit einer Kühlkappe hinterlassen? Ich würde mich freuen!

Das Ich-Tu-Mir-Gut-Wochenende

Die monatelange Recherche nach der besten Seminarlocation ist beendet. Ich habe genau das Luxusressort gefunden, in dem sich Frauen, die mit ihrem Haarausfall hadern und die Liebe zu sich selbst verloren haben, wohl, schön und sicher fühlen werden.
Das Konzept für ein völlig neues Seminar ist fertig durchdacht und geplant, denn ich weiß genau, was ihr braucht, was euch gut täte. Es wird eine Mischung aus meinen früheren Tagesseminaren in Tagungshotels und der Mallorcawoche in einer Villa mit Pool am Meer.
Sobald die Details mit dem Hotel geklärt sind, gehen noch Ende Februar die Einladungen per Email und Social Media an euch raus.
Soviel kann ich schon jetzt verraten:
Es wird ein Wellness-Wochenend-Seminar von Freitag bis Sonntag mit zwei Übernachtungen werden. Mögliche Termine bis jetzt sind:
24. – 26. Mai 2019 oder 28. – 30. Juni 2019
Also haltet euch diese Termine schon mal frei, wenn ihr dabei sein wollt!
Alternativ wäre es auch vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 möglich nach dem Brückentag. Aber hier bin ich nicht sicher, ob euch das recht ist oder ihr lieber das Weekend für Urlaub nutzt. Ihr könnt mir also gerne noch eure Wünsche schicken.

Das Seminar wird wie immer exklusiv sein für maximal 10 Frauen und es findet am wunderschönen linken Niederrhein in toller Urlaubsatmosphäre statt.

Wohlfühlen im eigenen Körper

Einige Menschen, die sehr unter ihrem Haarausfall leiden, fühlen sich grundsätzlich nicht wohl in ihrem Körper. Sie geben viel Geld aus für Diäten und Körperkorrekturen, anstatt zu versuchen, ein entspannteres Verhältnis zu ihrem eigenen Körper zu entwickeln.
Die DAK bietet nun ein Online-Coaching an. Dabei handelt es sich um eine Studie, die von Wissenschaftlern der TU Dresden durchgeführt wird, um Frauen ein entspanntes Verhältnis zum eigenen Körper zu vermitteln und gleiczhzeitig ausgewogene Ernährung und Bewegung zu fördern.
Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann sich bis Mai 2019 bei everyBody anmelden. Ob die Teilnahme nur für Mitglieder der DAK möglich ist, konnte ich leider nicht herausfinden, wollte euch aber dieses Angebot nicht vorenthalten.
Der Anmeldelink lautet: www.dak.de/everybody

Vielleicht berichtet ja mal die eine oder andere, wie es war!?

Warum Haarausfall heute schneller zu Panik führt als früher

Es ist – zugegebenermaßen – eine Hypothese, die ich hier aufstelle. Aber solche Annahmen können durchaus auch zu Erkenntnissen führen. Deshalb will ich hier in meinem Blog mal ein ganz anderes Thema anschneiden. Einen Versuch ist es allemal wert.
Wie oft höre ich, dass eine junge Frau darüber klagt, dass sie doch vor drei Tagen mit einer Therapie gegen ihren Haarausfall angefangen habe und noch immer fielen ihr so viele Haare aus.
Wir leben in einer Zeit, in einer Gesellschaft, in einem Alltag, wo alles blitzschnell passiert. Präsidenten können via Twitter in Sekunden ihre Polemik verbreiten. Skype holt uns sofort Menschen vom anderen Ende der Welt auf den Bildschirm für ein Gespräch. Whatsapp lässt uns mit mehreren Freunden gleichzeitig im Sekundentakt den Austausch finden. Also müssen auch unsere Haare sofort aufhören auszufallen.
Aber unser Körper braucht immer noch so lange wie vor 100 Jahren, um zu heilen, gesund zu werden, sich umzustellen.

  • Wir lesen keine Stadtpläne mehr oder fragen Passanten nach einer Straße. Das Navi sagt uns, wohin es geht.
  • Wir fragen nicht mehr den Opa oder schlagen im Lexikon nach. Wir googeln das.
  • Wir kennen keine Telefonnummern mehr auswendig. Sie sind im Gerät gespeichert.
  • Wir warten nicht mehr geduldig vor einer Telefonzelle in der Schlange, bis die vor uns endlich fertig sind.

Als Linguistin weiß ich nur zu gut, wie schnell sich viele Sprachwendungen innerhalb nur meines Lebens geändert haben oder gar nicht mehr bekannt sind. Wer von euch weiß denn noch, worum es bei folgenden Wendungen geht?

  • Ich hoffe, dass die Bilder was geworden sind.
  • Drückst du bitte das Knöpfchen?
  • Mist! Ich hab mich vertippt!
  • Der Song ist nicht ganz draufgegangen.

Manchmal täte es uns gut, einen Gang zurückzuschalten und manchmal sehne ich mich doch nach den alten Zeiten. Ihr nicht?

Frohe Festtage wünscht euch Jenny Latz

Ich danke Euch allen für das Vertrauen, mit dem Ihr mir im Jahr 2018 Eure Leidensgeschichten anvertraut habt

und

wünsche Euch auf dem weiteren Weg viel Glück, Kraft und Lebensfreude.

Mit meinen besten Wünschen
für ein frohes Weihnachtsfest
und
ein erfülltes und glückliches Jahr 2019!

Eure
Jenny Latz