Morgen wachsen meine Haare wieder!

Nachdem ich 1996 in der Sendung Stern-TV zu Gast war, gemeinsam mit der damals 5-Jährigen Sabine S. wurde ich förmlich überschüttet von sicherlich gut gemeinten Ratschlägen, wie mir am nächsten Tag die Haare wieder wachsen und für immer bleiben. Hier eine erste Zusammenstellung von Briefen, denn damals schrieb fast keiner Mails und es gab auch noch nicht wirklich das Internet und schon gar keine sozialen Netzwerke. Die Jüngeren unter euch werden sich das kaum vorstellen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der folgende Brief kam von einer Krankengymnastin!!!

Im folgenden Artikel könnt ihr nochmal nachlesen, worum es hier geht:
SCHMANKERL

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Haarausfall-Schmankerl #3 – kein Friseur

Im folgenden Artikel könnt ihr nochmal nachlesen, worum es hier geht:
SCHMANKERL

Hier ein Brief aus der Sammlung von 1996 – dieses Mal von einer Betroffenen. Viele schickten mir damals noch Postkarten. Ich hoffe, die Jüngeren unter Euch können noch Handschriften entziffern?

 

 

 

 

 

 

 

Eine radikale Kämpferin für Menschen mit Alopecia areata

Seit 25 Jahren recherchiere ich nach Forschung, Studien und ähnlichem zur Alopecia areata und anderen Formen von Haarausfall. Immer wieder höre ich Klagen von Betroffenen, dass die Forschung nichts tut und sich die Ärzte nicht für uns interessieren. Vor allem in den sozialen Netzwerken ist dieses Gejammer heutzutage verbreitet.
Diese Klagen sind größtenteils nicht berechtigt, denn seit Jahrzehnten gibt es sozusagen hinter den Kulissen unzählige Studien und Forschungsergebnisse. Nur führen diese nicht immer gleich zu der einen Lösung und werden nur selten in der „normalen“ Presse veröffentlicht. Heute möchte ich euch eine echte Kämpferin für uns Menschen mit Alopecia areata vorstellen:
Angela M. Christiano, Professorin am Columbia University Medical Center, New York. Professor Christiano schrieb Geschichte, als sie vor über 20 Jahren als erste ein für Haarausfall verantwortliches Gen entdeckte. Heute ist sie mit ihrem 20-köpfigen Team eine Vorkämpferin gegen Kahlheit und Haarausfall in der Forschung.
Was sie im wesentlichen von anderen Haarforschern unterscheidet, ist die Tatsache, dass bei ihr selbst 1996 Alopecia areata diagnostiziert wurde.
Aktuell ist im Columbia Magazine ein wunderbarer und umfassender Artikel über sie erschienen, den ihr unter dem folgenden Link selbst lesen könnt.
RADICAL SOLUTIONS FOR BALDNESS

Alopecia areata bleibt nicht gerne alleine

In den letzten Jahren höre ich von einigen Areata-Betroffenen, mit denen ich schon seit über Jahrzehnten in Kontakt stehe, dass sie weitere Autoimmunerkrankungen neben der Areata bekommen haben. Schon lange spricht man von einer sogenannten „Vergesellschaftung“ der Alopecia areata mit weiteren Autoimmunkrankheiten unter Wissenschaftlern. Zum Zusammenhang zwischen der Alopecia areata und weiteren autoimmunen Erkrankungen gibt es unzählige Untersuchungen, die jedoch vorwiegend aus dem Ausland, insbesondere aus den USA stammen.
Für meine Recherche bekam kompetente Hilfe von Frau Univ.-Prof. Dr. med. Ulrike Blume-Peytavi, Kommissarische Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité in Berlin und von Frau Prof. Dr. med. Regina Betz, Fachärztin am Institut für Humangenetik der Universität Bonn und Mitglied des Expertenrats von Haircoaching®. Hierfür vorab mein herzlicher Dank! Den ausführlichen Artikel kannst du unter dem folgenden Link lesen: KOMORBIDITÄT
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Haarausfall-Schmankerl aus der Sammelkiste

Wenn man, so wie ich, seit 25 Jahren sich mit dem Thema Haarausfall beschäftigt, um anderen mit Rat und Tipps zur Seite zu stehen. Wenn man, so wie ich, viel und oft in der Öffentlichkeit steht im Fernsehen, im Radio, in Printmedien und auch in Social Media.
Ja, dann kommt man in Kontakt mit vielen Menschen. Nicht nur Betroffenen, sondern auch solchen, die sich mit Ratschlägen und Tipps an mich wenden, wie mir morgen oder bald oder grundsätzlich die Haare wieder wachsen.
Die einen tun das aus ehrlicher Empathie, andere wiederum wittern das große Geschäft, um ihre teilweise dubiosen Haarwachsmethoden über mich an eine große Zielgruppe zu bringen.

Ich mal ein paar Ordner aufgelöst und Briefe und Mails, die ich im Laufe der Jahrzehnte, vor allem nach TV-Sendungen erhielt, eingescannt. Ab dem 24. Mai 2019 werde ich jeden Freitag abend einen davon hier veröffentlichen. Viel Spaß beim Gewinnen der Erkenntnis, dass sich so viel nicht geändert hat.

Was übrigens historisch interessant daran ist:
Die ersten sind noch auf dem guten alten Postweg, teilweise über die Sender an mich geschickt worden, bevor es dann mehr und mehr zu Emails überging.