Posts tagged ‘Bücher’

Alopecia areata – Ebook macht Mut

DAS GLÜCK BEGINNT IM KOPF_ Mein Weg zum selbstbewussten Leben eBook_ Jenny Latz_Nachdem ich den kritischen Beitrag zuletzt veröffentlicht und zur Diskussion gestellt habe, – dafür euch allen herzlichen Dank – möchte ich nun mal was Positives berichten.

Liebe Frau Latz ,
ich habe Ihr Buch bekommen und sofort gelesen. Es hat mich nicht losgelassen.
All diese Geschichten – wie mutig, das alles niederzuschreiben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Betroffene kann ich oft mitfühlenund es gibt mir Kraft , das Schicksal besser an zu nehmen. DANKE!

Sicher hat meine Lebensgeschichte einen ganz besonderen Verlauf genommen. Aber dennoch finden  sich viele anderen Frauen in den Alltagssituationen wieder, die ich dort beschreibe. Ich freue mich über jede Rezension auf amazon. Welche Kraft und Energie habt ihr aus meinem Buch gewinnen können? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen. Denn damit macht ihr anderen Menschen Mut!

August 9, 2016 at 12:43 pm Hinterlasse einen Kommentar

Autobiografie – Das Glück beginnt im Kopf – jetzt als Ebook

Bücher, die auf Papier gedruckt wurden, sind teuer!
Leider!Immer wieder erfuhr ich von meinen Followern auf Facebook, aber auch Menschen, die nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, dass Sie sich die Printausgabe nicht leisten können, jeden Euro umdrehen müssen.
Das durfte nicht sein! Daher habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um meine Autobiografie auch als Ebook zum kleinen Preis anbieten zu können.

AB SOFORT IST MEINE AUTOBIOGRAFIE ALS KINDLE-EDITION ERHÄLTLICH.

In der Kindle Edition kann meine Lebensgeschichte nun als Ebook zum Sonder-Preis von nur 3,59 € bestellt werden.
Der besondere Vorteil dabei:
Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Du kannst eine der kostenlosen Kindle Apps herunterladen und mein Buch auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer lesen.

In diesem Buch erzähle ich meine Geschichte als Frau ohne Haare. Eine Geschichte, die zweifellos anders verlaufen wäre, wenn an der Schwelle vom Mädchen zur jungen Frau nicht das Schicksal zugeschlagen hätte. All die Geschichten hätte ich nicht erlebt, all diesen berühmten und unbekannten Menschen wäre ich niemals begegnet, wenn ich meine Haare nicht verloren hätte.

JETZT VORBESTELLEN unter EBOOK-DAS GLÜCK BEGINNT IM KOPF
Auf der Amazon-Seite könnt ihr auch direkt mit mir und anderen diskutieren.Jenny Signierstunde

Mehr zum Buch findest du auch auf Facebook.

Wer eine Widmung oder Signatur der Autorin möchte, kann für eine begrenzte Zeit noch auf die Restexemplare der limitierten Print-Edition zurückgreifen. Bestellung unter: DIE AUTOBIOGRAFIE

Juli 5, 2016 at 9:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

Passfoto mit kahlen Kopf – Alopecia areata

Häufig wird mir die Frage gestellt: „Was mache ich denn, wenn ich ein neues Passbild brauche? Soll ich eine Perücke tragen? Soll ich mich mit kahlen Kopf ablichten lassen?“

Auch ich musste einmal diese Erfahrung machen, nicht zu wissen, was ich tun soll, was auf mich zukommt. In meiner Autobiografie „Das Glück beginnt im Kopf“ habe ich auch mein Erlebnis zum Thema Passbild beschrieben. Hier könnt Ihr nun einen Auszug lesen…

Jenny Latz… Bei meinem letzten Besuch in Paris hatte man am Morgen meiner Abreise meinen Wagen aufgebrochen und alle meine Papiere gestohlen. Ich musste einen neuen Personalausweis beantragen. Nun brauchte ich für die neuen Papiere auch neue Fotos. Der Führerschein war nicht das Problem. Hierfür genügte ein Foto mit Kopftuch, das ich im Automaten machen konnte. Das war gut genug. Doch für den Personalausweis wollte ich zu einem Fotografen gehen. Ich entschied mich für den kleinen Laden in der Kinopassage, der von zwei alten Damen geführt wurde. Ich musste einen Augenblick warten und setzte mich im Verkaufsraum auf einen Stuhl. Ängstlich glitten meine Blicke über die unzähligen Aufnahmen, die hier an den Wänden hingen. Keiner dieser Frauen und Männer trug eine Kopfbedeckung. Da kam eine der beiden Damen nach vorne, stellte sich hinter die Ladentheke und lächelte mich unverbindlich an:
„Was kann ich für Sie tun?“
„Ich brauche neue Passfotos“, stammelte ich unsicher.
„Dann kommen Sie bitte mit mir nach hinten. Sie wollen sich sicher noch zurecht machen?“ fragte sie und hielt den Vorhang der Kabine auf.
„Zurechtmachen? Eigentlich nicht.“Jenny mit Turban
„Aber Sie müssen das Tuch doch abnehmen“, insistierte die ältere Dame. „Passfotos mit Kopfbedeckung sind nicht erlaubt. Sie müssen das rechte Ohr frei haben.“
„Aber ich habe keine Haare! Soll ich etwa ein Foto mit Glatze machen lassen?“ gab ich aufgebracht zurück.
Doch meine Gesprächspartnerin schien von dieser Offenbarung völlig unberührt.
„Tut mir leid, aber wenn Sie das Foto für Ihren Ausweis benötigen, werden Sie wohl das Tuch abnehmen müssen. Ich kann auch nichts an den Vorschriften ändern.“
„Dann ziehe ich eben eine Perücke auf“, sagte ich eigensinnig.
„Das ist auch nicht gestattet. Das Foto muss Sie so zeigen, wie Sie sind“, gab sie ärgerlich zurück.

Ich war den Tränen nahe. Eine so simple Alltagsaktion, wie das Anfertigenslassen eines Passfotos weitete sich nun für mich zur Katastrophe aus. Soll ich denn für den Rest meines Lebens mit einem Foto von mir mit Glatze im Ausweis herumlaufen? Ich war den Tränen nahe, als ich ohne Kopftuch vor der Kamera saß und mich von dieser Frau ohne irgendwelche Emotionen ablichten ließ. Mein innerer Zustand war auf den Fotos nicht zu verkennen. Tapfer holte ich sie ab und reichte sie beim Einwohnermeldeamt zur Antragstellung für den neuen Pass ein. Obwohl ich bereits als Modell mit Glatze gearbeitet hatte, machte mir dies deshalb so viel zu schaffen, weil nun jeder, der nach meinem Ausweis verlangte, von meinem Geheimnis erfahren würde. Bis dahin hatte ich genau auswählen können, wer zu den Eingeweihten gehören durfte und wer nicht. Zunächst hatte ich ständig Angst, dass jemand meinen Ausweis sehen wollte. Wenn jemand nach meinem Pass fragte, behauptete ich immer, dass ich ihn zu Hause vergessen hätte. Doch mit der Zeit gewöhnte ich mich auch daran und manchmal vergaß ich sogar, was für ein Foto in meinem Pass prangte…

Februar 5, 2013 at 12:34 pm Hinterlasse einen Kommentar

Was macht Jenny Latz im August 2012?

Wenn Sie nicht sofort eine Antwort auf Ihre Emailanfrage erhalten, wenn Sie mich telefonisch nicht erreichen oder wenn Sie ausnahmsweise mal etwas länger auf einen Termin für eine persönliche Beratung warten müssen, dann bitte ich hierfür um Verständnis.
12 Monate im Jahr bei Problemen mit Haarausfall zur Verfügung zu stehen, kostet Kraft und Energie. Da muss man wenigstens ab und zu mal an eine Tankstelle. Da es im Sommer immer etwas ruhiger ist, ziehe ich mich in diesem Jahr im Monat August ein wenig zurück.
Das heißt jedoch nicht, dass ich in Spanien am Strand liege und den Möwen beim Wellenreiten zuschaue. Ich arbeite! Aber manche Aufgaben brauchen Ruhe und Einsamkeit. Es gibt sehr viele Texte zu schreiben. Artikel müssen verfasst, neue Texte für die Homepage formuliert werden. Außerdem will ich endlich mit zwei Buchprojekten voran kommen. Da man als Kreativer vorher nie sagen kann, ob nachher etwas dabei rauskommt, werde ich an dieser Stelle nichts dazu verraten. Wenn was draus wird, werdet Ihr es natürlich sofort erfahren.
Und wo können Ideen zum Schreiben am besten wachsen?
In Jenny Garten natürlich!
Und so stellt euch vor, wie ich auf meiner Schreibterrasse sitze und die Gedanken frei fliegen lasse.
Außerdem melde ich mich ja ab und zu auf Twitter und Facebook.

August 15, 2012 at 12:06 pm Hinterlasse einen Kommentar

Alopecia areata stellt vor neue Herausforderungen

Auszug aus der Autobiografie „Das Glück beginnt im Kopf“ von Jenny Latz:

Der Haarausfall prägte mein Leben. Mein Freundes- und Bekanntenkreis änderte sich grundlegend. Bald stellte ich fest, dass ich von den „Exoten“ unserer Gesellschaft eher akzeptiert wurde als von den sogenannten Normalbürgern. Am schwierigsten war für mich als junge Frau ohne Haare die Partnersuche. Auch meine Familie hatte größte Schwierigkeiten, mit dem Verlust meiner Haare umzugehen. So war ich innerhalb kürzester Zeit mit völlig neuen, mir unbekannten Hindernissen konfrontiert. Jeden Morgen musste ich mir die Augenbrauen anschminken und vor jedem Verlassen meiner Wohnung darauf achten, dass ich eine Kopfbedeckung trug, egal welche Temperaturen draußen herrschten. Es gab niemanden, der mir mit Erfahrungen und Rat Hilfestellung leisten konnte. Der Beginn des Berufslebens als Lehrerin stellte mich vor neue Probleme. Die ständige Angst, vor die Klasse treten zu müssen, verursachte Alpträume. Perücken konnten meine verlorene Haarpracht nicht ersetzen. Ich versteckte meine Kahlheit unter Tüchern, wurde von Schülern deswegen gehänselt. Schließlich führte mich mein Lebensweg sogar nach Afrika, wo ich bei den Voodoo-Leuten Hilfe suchte.

Was für dubiose Therapien habt Ihr versucht?
Welche Herausforderungen gab es in Eurem Leben?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Juli 17, 2012 at 2:23 pm 24 Kommentare

Kahl und draußen

Auszug aus meiner Autobiografie…

Schnell fand ich eine Wohnung, die mir gefiel. Die großzügigen Räume mit ihren hohen Decken und den schönen Holzfenstern besaßen eine phantastische Atmosphäre. Es war eine Wohnung über zwei Etagen. Vom Balkon aus hatte man einen wunderschönen Blick auf alte Gärten und Bäume. Schon bald nach dem Einzug kündigte sich durch die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und steigende Temperaturen der Frühling an. Seit Jahren hatte ich von einem größeren Balkon geträumt. Ich zog los und besorgte Balkonkästen, Erde und die entsprechende Bepflanzung, um mir mein Zimmer im Freien für die nächsten Monate gemütlich einzurichten. Ich pflanzte munter drauf los und freute mich auf den bevorstehenden Sommer. Aladin bekam eine Ecke mit einer kleinen Wiese, die er über alles genoss.
Doch der Balkon hatte einen entscheidenden Nachteil. Er war nachträglich angebaut worden. Über meiner Wohnung befand sich das Dachgeschoss mit drei in die Dachschräge eingelassenen Balkons, so dass die Nachbarn genau über mir einen vollen Ausblick auf meinen Balkon genießen konnten. Es wurde ein heißer Sommer. Ich glaubte, es riskieren zu können, ohne Kopfbedeckung auf den Balkon zu gehen. Ängstlich blickte ich nach oben. Niemand war zu sehen. Die meisten Nachbarn schienen nachmittags noch auf der Arbeit zu sein, während ich als Lehrerin oft schon mittags nach Hause gehen konnte. Ich wollte selbst die Entscheidung treffen, wem ich wann meinen bloßen Kopf zeigte. Wenn sich schon mein Körper meiner Kontrolle entzog, so wollte ich zumindest Einfluss darauf nehmen können. Ich fasste Mut und setzte mich in meinen Liegestuhl, um den schönen Nachmittag zu genießen und ein wenig gleichmäßig zu bräunen. Im Sommer hatten die Kopftücher nämlich einen weiteren entscheidenden Nachteil. Da ich sehr schnell braun werde, habe ich sofort eine scharfe Linie dort, wo das Tuch sitzt. Dann ist mein Gesicht gebräunt und Kopf kalkweiß. Daran hoffte ich nun unbeobachtet etwas ändern zu können. Plötzlich passierte es!
„Wunderschön, wie Sie den Balkon bepflanzt haben!“
Ich glaubte, mein Herz blieb stehen. Die Stimme kam von oben. Es gab keine Möglichkeit der Flucht. Zögernd blickte ich auf. Schräg über meinem Balkon lehnte ein älterer Herr über dem Geländer und grüßte freundlich. Mir blieb keine Wahl. Ich musste die Unterhaltung aufnehmen, so wie ich war. Zu meinem Erstaunen gab es keine Fragen, warum ich so aussähe. Ich musste keine Erklärungen abgeben. Es war ein Gespräch unter Nachbarn, das mit größter Selbstverständlichkeit geführt wurde.
Da meine erste Erfahrung so positiv verlaufen war, machte es mir bald nichts mehr aus, auf dem Balkon mit Glatze gesehen zu werden.

Mai 22, 2012 at 4:37 pm 2 Kommentare

Kreisrunder Haarausfall – wie es Jenny Latz am Anfang erging

Immer wieder höre und lese ich Aussagen wie diese:
„Sie haben so viel bewegt!“
„Ich bewundere Sie für Ihren Mut!“

Doch auch ich stand einmal am Anfang, auch ich habe gelitten.

Mittlerweile blicke ich auf fast 40 Lebensjahre als Frau ohne Haare zurück. Mein Leben wäre zweifellos anders verlaufen, wenn an der Schwelle vom Mädchen zur jungen Frau nicht das Schicksal zugeschlagen hätte. All die Geschichten hätte ich nicht erlebt, all diesen berühmten und unbekannten Menschen wäre ich niemals begegnet, wenn ich meine Haare nicht verloren hätte.

Es fing in meinem zehnten Lebensjahr an. Ich verlor ein erstes Büschel Haare. Am Ende meiner Schulzeit starb meine Mutter. Mein Leben, das bis dahin recht harmonisch verlaufen war, änderte sich radikal. Ich verlor all mein Kopfhaar, später auch die Gesichts- und Körperbehaarung. Für mich brach eine Welt zusammen. Nichts stimmte mehr. Ich wagte es nicht mehr, ohne Kopfbedeckung das Haus zu verlassen. Ich versteckte mich, zog mich immer mehr in Isolation und Depression zurück. Es folgten unzählige Therapieversuche bei unterschiedlichen Ärzten. Alle vergeblich. Ich wusste hinterher nur, dass ich zu den etwa eine Million Betroffenen gehörte, die an dem sogenannten kreisrunden Haarausfall“ leiden, medizinisch Alopecia areata genannt.

(teilweise Auszug aus meiner Autobiografie)

Januar 18, 2012 at 3:14 pm 1 Kommentar


Jenny Latz

Jenny Latz

Haircoach, Autorin und Schönheitsexpertin

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